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14. Mär 2018 Beginn 19:00 Uhr

SELBSTORGANISATION VON ARBEITER_INNENKINDERN

Der AJZ-Infoladen lädt ein:

Alle paar Monate erscheinen neue Bildungsstudien, die immer wieder aufs neue bestätigen, dass Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt werden. Nehmen wir die IGLU-Studie 2016: Vergleicht man Kinder mit gleichen kognitiven und gleichen Lesekompetenzen, so erhalten Akademikerinnenkinder gegenüber Arbeiterinnenkindern mehr als viermal so oft eine Gymnasialempfehlung. Diese Diskriminierung von Arbeiterinnenkindern durch Lehrkräfte ist stärker geworden, im Jahr 2000 wurde Akademikerinnenkinder "nur" dreimal so oft privilegiert. Obschon sich diese Diskriminierungen im späteren Bildungsverlauf fortsetzen, ist soziale Herkunft kein offiziell anerkanntes Diskriminierungsmerkmal, findet sich also nicht im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Es nützt nichts zu jammern. Arbeiter*innenkinder müssen sch politisch zusammenschließen, um die Diskriminierung abzuschaffen.

Als Referenten konnten wir Andreas Kemper gewinnen.

Zum Vortrag laden wir Euch gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern ein, die uns finanziell bei der Ausrichtung der Veranstaltung unterstützt. Lieben Dank Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern!