Was bestimmt unser Leben? Ein Versuch aus der digitalen Totalerfassung auszubrechen
Wie können wir Google, facebook und der Überwachungsstaatengemeinschaft bei der vollständigen Erfassung und
Vermessung unserer Lebensabläufe in die Suppe spucken? Als freiwillige und unfreiwillige Datenspenderinnen suchen wir nach kollektiven Verweigerungs- und Blockademöglichkeiten und nehmen unserem Gegenüber in der Bahn die Google-Brille ab.
In einer 90-minütigen Vortragsveranstaltung wollen wir die alltägliche Realität digitaler Erfassung und die Motivationen verschiedener Akteurinnen beleuchten und mit euch die gesellschaftspolitischen Konsequenzen diskutieren. Wir stellen Widerstandsansätze vor und weisen auf Möglichkeiten der Verweigerung und des Selbstschutzes hin. Falls gewünscht, stellen wir ergänzend ganz konkrete Methoden für eine anonyme Recherche, Bearbeitung und Veröffentlichung sensibler Dokumente vor. Diese Ratschläge haben wir zusätzlich in einer ausführlichen Broschüre zusammengestellt.
Der Vortrag startet pünktlich um 19 Uhr.